achtsam essen

Achtsam essen und dabei abnehmen

Warum du alle Diäten vergessen kannst, wenn du achtsam essen lernst

Nur wenn du so viel isst wie du wirklich brauchst und dich dabei gesund ernährst, nimmst du auch nachhaltig ab. Achtsam essen bedeutet, dass dein Körper genau weiß, was und wie viel er benötigt, um satt, zufrieden und gesund zu sein. Im Laufe der Zeit haben wir verlernt, seine Signale richtig zu deuten. Indem du achtsam isst, hörst du auf deine Körperweisheit und erreichst in Ruhe dein Wohlfühlgewicht.

Seien wir mal ehrlich: Du weißt, wie eine gesunde Ernährung aussieht. Was und wie viel du essen und worauf du lieber verzichten solltest.

Warum fällt es dir dennoch so schwer, sie durchzuhalten? Vielleicht weil wir regelmäßig mit neuen Erkenntnissen über die „Jetzt-aber-wirklich-die-ultimative-beste-und-gesündeste“-Diät überschwemmt werden.

Diäten machen Essen zum Feind. Dabei ist Nahrung für unseren Körper der Verbündete und der Schlüssel zu einem gesunden Leben. Diäten, wenn sie denn überhaupt funktionieren, haben nur einen kurzfristigen Erfolg.

Merkst du noch was?

Warum du mehr auf dein Essen achten solltest?

Aber welche Faktoren sind es denn, die uns unbewusst ungesund oder zuviel essen lassen?

Wir essen oft in Eile, während wir abgelenkt sind, z. B. durch unser Smartphone, Fernsehen, Zeitung oder Diskussionen am Tisch. Wir essen im Stehen oder Gehen, weil wir eigentlich traurig oder frustriert sind, was wir unbewusst mit Nahrung auszugleichen versuchen. Letztlich geht es jedoch immer nur um eines: Wenn wir unachtsam sind und nebenbei essen, befinden wir uns im „Autopilot-Modus“. Dann merken wir gar nicht, dass oder wie wir essen.

Achtsam essen bedeutet Veränderungen zuzulassen

Achtsam zu essen macht dabei den alles entscheidenden, ja lebensverändernden Unterschied: Durch Achtsamkeit wachst du auf. Du beginnst damit, öfter einmal innezuhalten, und genauer hinzusehen oder hinzuschmecken. Mit der Zeit erkennst du dann was du wirklich brauchst, um dich rundum gesättigt zu fühlen. Selbst spüren, wie sich das Gefühl von Hunger und Sattsein anfühlt. Dass viele von uns diese so essentielle Körperwahrnehmung verloren haben, ist uns oft gar nicht bewusst. Dieses „Ich brauche jetzt etwas zu essen, weil mein Körper sich leer anfühlt und nicht, weil ich Stress habe oder gerade Mittagszeit ist.“-Gefühl ist der echte Körperhunger. Und der führt uns, auch wenn es paradox klingt, nach und nach zu unserem Wohlfühlgewicht. Du fängst an, gesündere Dinge zu essen, da du spürst, dass sie dir besser bekommen. Dadurch wirst du merken, dass du mit viel weniger Nahrung auskommst, als du bisher dachtest. Veränderungen sind nur eine Kopfsache.

Nicht nur das Was auch das Wie ist Teil einer achtsamen Ernährung, wie z. B. zum Essen hinsetzen, langsam und gründlich kauen.

Bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln solltest du lieber weg lassen. Du findest sie in Tütensuppen, Tiefkühlgerichten und Süßigkeiten, aber auch oft in Backwaren, Müslis, Fisch-, Fleisch- und Milchprodukten, in Getränken und Knabberkram. Diese Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel beeinflussen nicht nur unseren Geschmackssinn, sie können auch unseren Autopilot in Sachen Ernährung ausschalten. Das schaffen sie, indem sie Bereiche im Gehirn beeinflussen, die für die Regulation der Nahrungsaufnahme besonders wichtig sind.

Wähle am besten Bioprodukte, die nur eine kleine Auswahl natürlicher und relativ unproblematischer Zusatzstoffe enthalten.

Hast du auch schon Diäten ausprobiert?
Was heißt für dich achtsam essen?

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